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Unser Bild vom Kind

Jedes Kind hat Fähigkeiten und Kompetenzen. Sie haben das Potential ihre individuelle Entwicklung selbst zu lenken und sich daran aktiv zu beteiligen. Von Beginn an heißt das dem Kind eine altersgerechte Autonomie zuzusprechen, damit sich das Kind in seine Richtung entfalten kann. Je nach dem, was die Umwelt für das Kind bietet, nimmt es dies als Lernsituation an. Sie sind in der Lage über ihr Wohlbefinden und ihre Zufriedenheit zu sorgen. Sie sind selbstbestimmt. Die Fähigkeit eigene Entscheidungen zu treffen werden mit zunehmenden Alter ausgebaut. Zahlreiche Möglichkeiten, um Erfahrungen zu machen und Beziehungen zu anderen zu erproben sind daher von enormer Bedeutung. Deshalb benötigen Kinder eine Umwelt, die anregend gestaltet ist und Erwachsene, die dem Kind zugewandt sind.

 

Wir gehen von den Stärken der Neugier und der Wissbegierde des Kindes aus. Im Kindergarten kann das Kind interessenbezogen und mit allen Sinnen lernen. Die Kinder erhalten gezielte Hilfe zur Bewältigung des Alltäglichen. Wichtig ist uns dabei besonders:

 

  1. Entfaltung sozialer / emotionaler Erziehung und Förderung
    In der Gemeinschaft des Kindergartens lernen Kinder anderen Kindern partnerschaftlich umzugehen, zu spielen, zu lernen und tätig zu sein. Dabei ist auch das Einhalten von Regeln, Normen und Grenzen wichtig zu üben.

  2. Lebenspraktische Erziehung

    Selbstständigkeit und Selbstsicherheit lernen und erfahren Kinder durch gegebene Freiheiten einerseits und durch einen sich wiederholenden Tagesablauf, Rituale und Traditionen andererseits.

  3. Bewegungserziehung
    Positive Erfahrungen beim Bewegen in grob- oder feinmotorischer Art gibt Kindern Selbstvertrauen und Mut. Durch die eigene Bewegung werden Kinder grundlegend selbstständig und sozial tätig. Gleichzeitig ist die Bewegungserziehung eine Mittlerkompetenz von sensorischer Wahrnehmung und Sprache.