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Das Spiel

„Spiel im Alltag ist die Hauptaneignungstätigkeit der Kinder im Alter zwischen null uns sechs Jahren.“

Hier zeigen Kinder sich selbst, ihre Erfahrungen, ihre Fähigkeiten und ihre Stärken. Aber sie drücken auch aus, womit sie Schwierigkeiten haben und mit was sie sich auseinander setzen. Für ErzieherInnen ist deshalb das kindliche Spiel sehr wichtig. Je nachdem wie und was ein Kind spielt, erkennen Erzieher wie und was ein Kind beschäftigt und was es lernt. Das Spiel ist also ein Lernprozess, an dem nicht nur das Kind sondern auch der/die Erzieher/in beteiligt ist. Deshalb beobachten Erzieher das Spiel der Kinder und nehmen daran teil. Die Anläufe und die Themen innerhalb des Spiels werden aufgenommen und reflektiert.

 

„Spiel aktiviert und ist selbst Aktivität!“

Kreativität und Phantasie sind dabei die Grundpfeiler. Spielen ist einfach Tun oder lösen von Problemen oder sich mit bestimmten Themen auseinandersetzen. Reden und Aushandeln begleiten es. Deshalb wird viel Wert auf unfertige Spielmaterialien und leicht veränderbare Räume gelegt. Sie laden zum Ausprobieren und Gestalten von Ideen ein. Dabei zeigen die Räume und die Gegenstände im Kindergarten den Wechsel von Spiel und Lernen.

 

Lernen und daher auch das Spiel ist ein ganzheitlicher Prozess. Beeinflusst vom Umfeld, von den individuellen Sinneseindrücken, den eigenen Erfahrungen und dem eigenen Bild von der Welt, ermöglicht es individuelle Fähigkeiten zu erweitern, Entscheidungen zu fällen, selbstständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.